Bettwanzen Info


Rote Stellen an Armen, Beinen und im Gesicht können Bisse von Bettwanzen sein. Die Parasiten ernähren sich von menschlichem Blut. Ihre Bisse jucken, können sich entzünden und allergische Reaktionen hervorrufen. Insbesondere psychische Folgen können zur dauerhaften Belastung werden. Was hilft, um sie wieder loszuwerden, das lesen Sie hier.

Auf einen Blick

  • Bettwanzen sind kleine Parasiten, die sich von menschlichem Blut ernähren.
  • Bettwanzen verbreiten sich über den Kontakt mit befallener Kleidung, Gepäck oder Matratzen. Gern werden sie im Reisegepäck eingeschleppt oder über gebraucht erworbene Möbelstücke "eingekauft"
  • Ihre Bisse können leicht mit Flohbissen verwechselt werden.
  • Um Bettwanzen wieder loszuwerden, gibt es verschiedene Behandlungen.

Was sind Bettwanzen?

Bettwanzen sind ovale, flache Parasiten und nur wenige Millimeter klein. Bettwanzen mögen es ruhig und dunkel. Tagsüber sitzen die Insekten in dunklen Verstecken, zum Beispiel an den festen Nähten von Matratzen,  am Lattenrost, dem Bettgestell, Nachttischchen oder kleinsten Ritzen, Bohrlöchern und Spalten. Selbst im Radiowecker oder der Steckdose am Bett fühlen sie sich wohl. Das macht es nicht einfach, sie zu entdecken.

Nachts krabbeln Bettwanzen auf schlafende Menschen und ernähren sich von deren Blut. Die Bisse sind in der Regel an den Körperstellen zu finden, die nachts frei liegen und nicht abgedeckt sind.

Zwischen Ei und der ausgewachsenen Wanze liegen 5 Entwicklungsstadien. Während dieser Zeit benötigen sie alle 3 bis 5 Tage eine Blutmahlzeit. Sie können sich sehr schnell vermehren und ausbreiten. Eine weibliche Wanze legt während ihres Lebens (9-18 Monate) bis zu 500 Eier.
 

Welche Anzeichen deuten auf Bettwanzenbisse hin?

Dass man gebissen wurde, merkt man oft gar nicht. Das liegt einerseits daran, dass die Bettwanzen nachts beißen, wenn man schläft. Andererseits betäubt die Bettwanze die Bissstelle.

Folgende Symptome können auf einen Biss von Bettwanzen hinweisen:

  • juckende Bissstellen oder Quaddeln, besonders an Armen und Beinen und im Gesicht
  • manchmal mehrere Bisse direkt nebeneinander
  • Juckreiz, beginnend oft erst nach einigen Tagen
  • unruhiger Schlaf
  • Blutflecken auf dem Bettlaken
  • schwarz-braune Flecken (Bettwanzenkot) auf der Matratze
  • bei stärkerem Befall ein strenger, typischer Geruch.

Woher kommen Bettwanzen?

Bettwanzen werden typischerweise über Kleidung oder Gepäck übertragen. Stecken sie in Matratzen oder anderen Möbelstücken, finden sie auch auf diesem Weg zu einem Menschen.

Besonders in Unterkünften und Transportmitteln die von vielen Menschen genutzt werden, ist das Risiko hoch, in Kontakt mit Bettwanzen zu kommen. Transit-Orte wie beispielsweise Airport-Hotels, Lounges am Flughafen, Langstreckenflieger und Nachtreisebusse. Auch wenn viele Menschen auf engem Raum wohnen steigt das Risiko eines Befalls bzw. einer Ausbreitung.
 

Wie verbreitet sind Bettwanzen?

Bettwanzen kommen weltweit vor. Weil Menschen um den gesamten Globus reisen, können sich die Parasiten einfach ausbreiten. Sie werden eingeschleppt und nisten sich bei uns zuhause ein. Auch der Internethandel mit gebrauchten Möbelstücken und Kleidung trägt zur Ausbreitung bei.

Interessant zu wissen: Inzwischen sind viele Schädlinge widerstandsfähig gegen insektenabtötende Chemikalien (Insektizide) geworden. Man sagt, sie sind resistent. Dadurch verbreiten sich die Bettwanzen leichter und es wird schwerer sie zu bekämpfen. Deshalb wenden Fachleute bei einem Bettwanzenbefall oft eine Kombination mehrerer Wirkstoffe an. Von Selbstversuchen das Problem zu beseitigen wir dringend abgeraten. Hoch effizient sind Wärmebehandlungen, bauseitig leider jedoch nicht immer möglich. Gern verweisen wir hier auf spezialisierte, kompetente Schädlingsbekämpfer.

Quellenangaben:
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Stand: 12.04.2021

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